Frauenkreise? Nein danke

Veröffentlicht am 29. September 2026 um 07:00

Rote Lichter in der Schattenarbeit

Ich verstehe, warum es viele Frauenkreise gibt und warum sie Anklang finden. In den letzten 100 Jahren hat die Frau viel Leid erfahren.

Durch viele Bücher und Filme wurden die weiblichen Kräfte, die Yang Energien, in vielen Bereichen, einzig und allein auf die Frau übertragen. Warum? Weil die Kirche die Energie eher auf den Mann übertragen hat. Der Ausgleich war also, dass Avalon plötzlich in vielen Filmen und Büchern als reine Frauenenergie gekennzeichnet wurde.

Weibliche Energien gehören nicht allein der oder zur Frau. Sie fliesst in allem (lies dir dazu gerne den Blog "Yin & Yang" durch). Deshalb wird auch so viel von Priesterinnen und Mondgöttinnen gesprochen und geschrieben.

Für mich ist es eine verzerrte Art von Sicherheit, Zusammensein und Entwicklung. Ein Festhalten an Schmerz und Trauma.

Es gibt klare psychologische, soziale und wirtschaftliche Gründe, warum dieses System so erfolgreich ist, obwohl es die persönliche Weiterentwicklung blockiert. Menschen wählen unbewusst den Weg des geringsten Widerstands.

Warum das Modell so attraktiv ist

Verkauf von schnellen Lösungen:

Echte Schattenarbeit ist schmerzhaft, dauert lange und erfordert harte Arbeit an sich selbst. Viele Anbieter versprechen stattdessen „Heilung an einem Wochenende“ in einer Wohlfühlatmosphäre. Das lässt sich kommerziell viel besser vermarkten.

Die Sucht nach Validierung: In diesen Kreisen wird jede Emotion ungefiltert validiert. Es tut dem Ego gut, zu hören: „Du bist perfekt, so wie du bist, und die anderen sind schuld.“ Kritische Fragen, die für echte Selbsterkenntnis nötig wären, würden diese Harmonie stören.

Gemeinschaft durch Abgrenzung: Menschen haben ein tiefes Urbedürfnis nach Zugehörigkeit. Ein gemeinsames Feindbild (wie „die Männer“ oder „das Patriarchat“) schweisst eine Gruppe extrem schnell und ohne grossen Aufwand zusammen.

Der Filterblasen-Effekt: Wer einmal in dieser spirituellen Bubble drin ist, umgibt sich nur noch mit Menschen, die dieselbe Sprache sprechen und dieselben Ansichten teilen. Kritische Stimmen von aussen werden sofort als „unreif“ oder „toxisch“ abgetan.

Spiritual Bypassing als Schutzmechanismus: Die Psyche schützt sich oft selbst vor dem tiefen Schmerz, indem sie eine spirituelle Fassade aufbaut. Es fühlt sich sicherer an, eine „Göttin“ zu sein, als sich den eigenen Kindheitstraumata oder Verlustängsten zu stellen. Es erfordert eine reife Persönlichkeit und den Mut, unbequem zu sein, um dieses System zu durchschauen und zu verlassen. Die meisten Menschen suchen in der Spiritualität leider eher Trost und Betäubung als die radikale Wahrheit.
Bei all den Readings, die ich geben durfte, sah ich mein Gegenüber immer auch im anderen Geschlecht inkarniert.

Kampf und Heilung?

All die Frauen, die in ihren Frauenkreisen und -Zirkeln gegen den bösen" Mann sind und ihre innere Kriegerin dazu aufbauen, kämpfen automatisch gegen die männlichen Anteile und diese wunderglaublichen Qualitäten in sich selbst. Und so gewinnen sie weder Krieg noch Heilung.

Vielleicht war deine Raumhalterin oder du selbst, in einem anderen Leben ein Mann, der hunderte Frauen verletzt, misshandelt und getötet hat.

 

Gesetz der Resonanz

Viele Frauen stellen sich so immer noch selbst als Opfer dar. Und solange die Frau das macht, bleibt sie ein Opfer und zieht Frauenfeindlichkeit und körperliche und psychische „Frauenprobleme" automatisch an. Dazu gehören Menstruationsbeschwerden, traumatische Geburten, Entzündungen, unreine Haut, Endometriose, hormonelle Störungen (PMS, Wechseljahre), Blasenentzündungen, verminderte Lust (am Leben, an sich selbst, an der sexuellen Energie) und so weiter.

 

Heilung ist der Weg- aber wie?

In meiner Wahrnehmung braucht es Liebe, Mut, Ehrlichkeit und Vergebung, um diese Themen für sich selbst in die Heilung zu geben. So erkennst du, dass du IMMER Schöpfer/in deiner Realität bist.

Du kannst deine männlichen und weiblichen Anteile in dir selbst vereinen, heilen und so die URENERGIEN in dir zu deinem höchsten Wohl nutzen. Yin & Yang
Dazu braucht es weder Kriegerinnen noch Krieg und keine „Veropferung".

Wir gemeinsam, Mann und Frau, lernen am Besten voneinander und das erlebe ich immer wieder. Auch Kinder lernen durch Beobachtung.

Frage dich immer wieder, ob es sinnvoll ist, die Geschlechter zu spalten und so die Ganzheit zu trennen, die wir sein können.

Du selbst wählst, was du bist.
Jeden Moment.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zukunft, in der alle Willkommen sind, wir gemeinsam und voneinander lernen und miteinander leben.

Ohne Ausgrenzung, Grenzen, Neid und Hass.

Dafür wahrhaftig, voller Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit.

Vertraue deiner Wahrnehmung sie führt dich auf deinem individuellen Weg immer zu den für dich wichtigen Etappenzielen

 

Muss es einen Schuldigen geben? 

Dass jemand anderes der oder die böse sein muss oder schuldig ist, zeigt doch ganz klar, wie tief du noch in deinen Schichten feststeckst.

Jeden Tag hast du die Möglichkeit, deine Urwunde(n) in Liebe zu heilen. Und du erkennst, dass du schon immer Schöpfer/in deines Lebens bist.

Ich wurde soo oft und von verschiedenen Frauen angefragt, ob ich, mit all meinem Wissen, nicht einen Frauenkreis selbst oder gemeinsam gestalten möchte.
Ich bin nicht gegen irgendeine Art des Zusammenseins, es hat sich aber für mich nie stimmig angefühlt, nur für die Hälfe der Menschen etwas anzubieten. Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen und voneinander lernen.

Und ich möchte einen Denkanstoss geben, die Grenzen des Zusammenseins noch einmal zu überdenken.

Wieso in der trennenden Hälfe bleiben, wenn grenzenlose Fülle möglich ist?

Vom Widerstand, Drama und der Opferrolle in Freiheit, Fülle und Liebe.

 

Am Ende des Tages ist es wie bei allem:

Die Natur macht keine Fehler und sie trennt nicht. Wer die Natur als Lehrerin wählt – so wie es die alten Druiden und Weisen getan haben –, landet automatisch bei der Verbindung aller Kräfte.

 

Wie sieht deine Zukunft aus?


Von Herz zu Herz, alles Liebe,   
Ramona