Ich war schon immer emphatisch und feinfühlig. In meiner Kindheit und Jugend hatte ich kaum Menschen in meinem Umfeld, die mich so annehmen konnten, wie ich war. In den Augen der meisten meiner Gegenüber war ich zu ruhig, traute mich nichts und konnte zu wenig. Die Dinge, die mich wirklich interessierten, wurden in der Schule als nicht wichtig angesehen. So war es für mich lange ganz normal auch mich selbst nicht so anzunehmen, wie ich bin.
Diverse Glaubenssätze (auch wegen getrennten Eltern) bestimmten lange meinen Alltag, durch meinen ausländischen Nachnamen begegnete ich immer wieder rassistischen Bemerkungen und ich hatte überall Heimweh.
Doch immer wieder gab es Menschen, die mir bestätigten, dass ich gut bin, wie ich bin und dass es Menschen wie mich braucht. Ich nenne diese Menschen gerne Leuchttürme, auch wenn ich nicht verstand, was an mir wertvoll oder spannend sein soll.
Oft machten die Menschen für mich keinen Sinn, weil ihre Worte und Taten nicht mit ihrer Energie im Einklang waren aber ich lernte früh, dass meine Empfindungen und Wahrnehmungen nicht anerkannt werden.
So vergass ich bald meine Gaben, meine Freude und meine Lebendigkeit. Stück für Stück, immer tiefer und gelangte schliesslich am Tiefpunkt selbst an.
Ich war depressiv, ich war jeden Tag traurig und habe geweint. Jede Veränderung machte mir Angst. Es wäre mir am liebsten gewesen, wenn meine Familie für immer um mich ist und ich nie mehr allein sein muss. Das Alleinsein, alleine einschlafen, alleine etwas tun war für mich eine Qual.
Ich hatte so Angst vor der Stille im reinen Sein.
Irgendwann empfahl mir mein Therapeut Autogenes Training und das war meine Chance zurück ins Leben.
Ich war viele Male bei dieser wunderglaublichen Frau und habe gelernt, mich selbst und die Stille auszuhalten, Schritt für Schritt.
Nebst dem Autogenen Training habe ich viel gelesen und meine Empfindungen aufgeschrieben. Das Schreiben begleitet mich noch immer und ein paar meiner Gedanken findest du in meinem Blog.
Ich habe viele Strategien selbst entwickelt, ausprobiert, verbessert und bin mir selbst näher gekommen.
Die Trauer und das Weinen wurden weniger. Es gab immer wieder Momente der Erinnerung, die mich triggerten, mir Angst machten oder traurig- wie der Winter. Ich fürchtete mich viele Jahre vom Winter, von der Dunkelheit, ich fühlte mich eingesperrt.
Mutig nahm ich diese Trigger, so gut ich konnte, an. Ich beobachtete und therapierte mich selbst und fand es spannend, wie schnell manchmal Heilung stattfand. Ich liebte Zitate und las ganz oft welche.
„Hinter jeder Wolke ist der Himmel blau.“- war mein liebstes. Ich hatte es lange an meiner Pinnwand und immer wieder gelesen.
Eine zweite Ausbildung, ein neuer Begleiter (mein Mann) und somit ein neuer Start zeigten mir neue Wege, Ansichten, Perspektiven und Herangehensweisen.
Durch viele Erfolgserlebnisse, auch in schwierigen Zeiten, ent-wickelte ich mich weiter.
Eine Massageausbildung bestätigte mir die Richtigkeit meiner Empfindungen und Wahrnehmungen.
Weitere Jahre später, durfte ich unseren ersten Sohn zur Welt bringen. Die Geburt war traumatisch und nach der Geburt hatte ich einen richtigen Babyblues. Ich hatte gleichzeitig Angst, dass die Zeit zu schnell und zu langsam ist. Aber ich kannte mich und liess mir die Zeit, die ich brauchte, um anzukommen. Mit unserem Sohn erkannte ich erst all die Fähigkeiten des Empathen und dazu noch viel viel mehr.
Die zweite Geburt war besser aber der Babyblues war anstrengender. Wieder die Zeitangst aber diesmal für beide Kinder.
Auch das habe ich geschafft und weiter Bücher gelesen, viel Meditiert, geträumt- jetzt weiss ich, dass dies nicht nur Tagträume sondern Seelenbotschaften waren, und mich ent-wickelt.
Ich habe mich entschieden, eine Ausbildung im energetischen, spirituellen Bereich zu machen. Das war DER Moment meiner Ent-faltung next Level.
Endlich waren da Menschen, die fühlen wie ich. Ich nahm die Energie wahr, die durch mich floss, ich erkannte meine Hellsinne und konnte sie gezielt einsetzen. Ich war fasziniert von der Akasha Chronik und allen Transformationen, die ich, so schnell und einfach, erleben durfte. Ich löste Ängste, traumatische Erlebnisse und Blockaden. Gleichzeitig durfte ich wachsen und mich weiter ent-falten.
Nach der Ausbildung machte ich weiter und erkannte so viel mehr als wir hier sehen können. Ich dehnte mich Schicht für Schicht weiter aus, erforschte Bewusstseinsebenen, begegnete Triggern, die ich mutig, dankbar und voller Demut transformierte. Dadurch empfing ich weitere wunderglaubliche Botschaften, Codes und fand die bedingungslose Liebe.
Ich fand von der Fremdbestimmung zurück zur Selbstermächtigung.
Ich bin fasziniert vom Menschsein in all seinen Fassetten, vom Körper über die Psychologie und alles dazwischen, das man mit dem Herzen erkennen kann.
Das Heimweh war plötzlich weg, denn ich verstand, dass ich nie ein Zuhause finden würde, wenn ich es nicht in mir selbst finde.
Und im Alleinsein fand ich das all eins Sein.
Durch alle Akasha Chronik Readings und Heilungen hatte ich noch mehr die Chance, hinter Fassaden, Kulissen und Systeme zu blicken und Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.
Ich erkannte plötzlich meine Blaupause und immer wieder hatte ich ein Feuerwerk an Aha-Effekten in meinem Kopf. Regelmässig staune ich einfach und kann vieles nicht in menschliche Worte fassen.
Jenseits von Begrenzungen, Rollen und Masken sind wir alle göttliche Wesen.
Ich weiss, dass Heilung nicht immer einfach ist. Sie ist ein Prozess, der manchmal Geduld braucht. Aber ich weiss, dass es möglich ist und dass das Leben leicht sein darf. Ich kenne die Wiederstände, die sich zeigen können, wenn wir unseren Herzen folgen.
Ein Leben in Fülle ist unser natürlicher Zustand
Und so habe ich mich Monate hingesetzt und die Ausbildung Lichtschöpfer/in, durch mich fliessen lassen und zu Papier gebracht.
Nebst dem Ent-decken deiner Hellsinne, findest du in der Ausbildung viele Strategien, Erfahrungen, Botschaften, Inputs und Übungen aus dem göttlichen Feld. Die Ausbildung ist getragen von Liebe und dem Wissen, dass alles sein darf und wir wählen dürfen.
Du erinnerst dich an dein Schöpferlicht und deine wunderglaubliche Multidimensionalität, sodass du den Wandel mutig und im Herzen zentriert durch dich fliessen lassen kannst.
Ich begleite Menschen durch ihre Prozesse, erkenne wo sie sind und kann durch viel Wissen, Erfahrung und Ruhe gezielte Lichtimpusle geben, damit sie selbst, Schritt für Schritt, weitergehen können. Ich weiss, wie frustrierend es sein kann, wenn wir mit dem Verstand verstehen und es dennoch nicht weiter geht.
Ich erkenne die Schichten und Bewusstseinsebenen, weil ich sie selbst im vollen Spektrum erlebe.
Das Menschsein ist ein wunderglaubliches Geschenk. Erkennst du es?
Jenseits aller Begrenzungen sind wir alle gleich. Gleichgültig, gleichwertig, all eins.
Wir dürfen das polarisierende Entweder- Oder erleben und darin das Geschenk des Sowohl- als- auch erkennen.
Wir haben die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken und wir haben die Gabe des Fühlens.
Urteilen und Werten gehören der Vergangenheit an, Jetzt ist.
Im Jetzt ist dieser wunderglaubliche Raum aller Möglichkeiten. Ich habe gewählt, meine Gaben zum höchsten Wohl auszurichten und im Wandel vertrauensvoll, bewusst und im Herzen zentriert mitzuwirken.
Diese Reise ist einzigartig und wunderglaublich, ein Geschenk.
Hier, an diesem Ort, zu dieser Zeit.
Wie wählst du?
Von Herz zu Herz, alles Liebe
Ramona